House of Usher

House of Usher

Die Premiere des Stückes „Der Untergang des Hauses Usher“ fand am 20.10.2019 in der Rudolf Steiner Schule Neuwied statt. Im Rahmen der polarisa+ION, wurde das Stück am 31.10.2019 in der St. Matthias Kirche Neuwied aufgeführt.

Bei dem Stück handelt es sich um eine Produktion frei basierend auf der Kurzgeschichte von Edgar Allen Poe. Musikalisch begleitet wurde die Inszenierung live zur Musik Philip Glass.

Vor vollem Haus führte das Tanztheater Momentum jetzt ihre zweite Produktion auf und kann damit nahtlos an den großen Erfolg von „Le Sacre du printemps“ anknüpfen.

Photo-Galerie Premiere „House of Usher“

House of Usher

Photo-Galerie „House of Usher“ in der Kirche

House of Usher

Handlung

William erhält von seinem Jugendfreund Roderick Usher einen dringlichen Brief. Der letzte Spross eines degenerierten Adelsgeschlechtes fleht ihn an, ihn zu besuchen. Er schildert seinen psychischen schlechten Zustand und erhofft durch Williams Gesellschaft Besserung.

William macht sich auf den Weg. Das Herrenhaus liegt in einem Sumpfgebiet an einem modrigen See, um den Geschichten erzählt werden. Geister sollen dort hausen. Das Haus Usher selbst ist verfallen. Alles wirkt düster und kalt. William erschaudert bei dem Anblick.

Seinem alten Jugendfreund hat William eine Spieluhr als Geschenk mitgebracht. Beim Klang der Musik bricht Roderick fast zusammen. Dann erscheint William eine Frau namens Madeline, Rodericks Schwester. Er hatte nie zuvor von ihr gehört, geschweige denn, sie gesehen. William ist verstört und ratlos über die Zustände. Wie soll er seinem alten Freund nur helfen.

Die Tage in dem verfallenen, düsteren und feuchten Haus zehren an William. Und immer wieder trifft er auf Madeline.

Als er des Morgens zu Roderick gehen möchte, berichtet ihm der Diener, dass Madeline tot sei. Des Nachts habe man sie in der Familiengruft begraben. War sie wirklich tot, oder hatte Roderick sie lebendig begraben. Williams Freund war des Wahnsinns nahe.

Doch auch William zweifelt langsam an seinem Verstand. Warum war er nicht schon längst gegangen.

Die Tage vergingen und das Ende nahte.  In einer Sturmnacht legt Roderick vor William ein Geständnis ab. Plötzlich erscheint Madeline den beiden Männern. Roderick erleidet einen tödlichen Schock. Seine Schwester wirft sich sterbend auf ihn.

Das Haus fängt an zu beben. William stürzt panisch aus dem düsteren Herrenhaus in den Nebel hinaus. Er kann noch sehen, wie das Haus Usher in sich zusammenbricht und vom modrigen See verschluckt wird.

 

Erzähler: Thilo Moeck
William: Birigt Häger
Roderick Usher: Amelie Häger
Madeline Usher: Laura Lang
Diener: David Gersdorff
Geister:
Alina Seimetz
Anna-Lena Schäfer
Liliane Bois
Luca Maria Runkel
Isabella Räder
Anouk Richard

Regie: Thilo Moeck
künstlerische Gesamtleitung: Birgit Häger
Choreografie: Amelie Häger, Birgit Häger, Laura Lang, Thilo Moeck
muikalische Begleitung: Sascha
Technik: Markus & Nina
Bühnenbild: Stefanie Schmeink & Violetta Richards